30. August: Gedenktag für die Toten in Abschiebehaft

(Content-Warnung: Suizid, Mord, Tod, Verletzungen)

Seit über 30 Jahren werden im Abschiebegefängnis in Büren (NRW) Menschen eingesperrt, nur um sie anschließend abschieben zu können. Nach oft überfallartigen Festnahmen sind die Inhaftieren der Willkür und auch der Gewalt des Personals ausgeliefert.

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Stadt, Land und Bund halten konkrete Pläne für 300 Millionen Euro teures Abschiebegefängnis auf altem Militärgelände geheim

Bundesweiter Aktionstag gegen Abschiebehaft wird auch in Mönchengladbach begangen.

Presseinformation vom 28.8.2025

Jedes Jahr wird am 30. August der Toten in Abschiebehaft gedacht. Ein bundesweiter Aktionstag bringt das Thema Abschiebehaft in die Öffentlichkeit. Immer wieder kommt es zu Todesfällen in Abschiebegefängnissen. Neben Aktionen in Büren, Darmstadt, Hannover, Ingelheim und Volkstedt wird
in diesem Jahr am 30. August 2025 auch in Mönchengladbach über das Thema Abschiebehaft informiert. Das überregionale Bündnis „Abschiebegefängnis verhindern – in Düsseldorf, Mönchengladbach und überall“ organisiert eine Infoaktion im Stadtteil Rheydt.


Seit die Landesregierung von CDU und Grünen im Januar 2025 verkündet hat, ein neues Abschiebegefängnis auf dem alten Militärgelände JHQ in Mönchengladbach direkt neben einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete bauen zu wollen, organisiert das seit 2022 bestehende Bündnis regelmäßig Treffen in der Stadt und informiert zu dem Thema. Die handelnden Stellen von Stadt, Land und Bund wollen ihre Planungen jedoch im Geheimen fortführen.

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