Aufruf zur Kundgebung am 14.10.2026 um 14 Uhr

Mönchengladbach bleibt sicherer Hafen! Abschiebegefängnis stoppen!

Mönchengladbach hat im Dezember 2020 ein Versprechen gegeben und sich zum Sicheren Hafen erklärt – auch per Ratsentscheid! ⚓️

Doch dieses Versprechen steht akut auf dem Spiel. 

Das Land NRW will auf dem ehemaligen JHQ-Gelände eine Abschiebehaftanstalt mit 140 Haftplätzen errichten. Hier sollen Menschen eingesperrt werden, die kein Verbrechen begangen haben – allein deshalb, weil sie nicht die richtigen Papiere besitzen.

Warum wir für den Sicheren Hafen einstehen:

  • Das Einsperren von Menschen schafft keine Lösungen, sondern bricht mit humanitären Werten.
  • Gefahr von Retraumatisierung: Abschiebehaft gefährdet die psychische und physische Gesundheit. Die Unterbringung direkt neben Militär-, Drohnen- und Schießübungsplätzen ist fatal, besonders für Menschen, die vor Krieg und Terror geflohen sind.
  • Erschreckende Fehlerquote: Statistiken des Rechtsanwalts Peter Fahlbusch zeigen: Rund 50,8 % der von ihm vertretenen Personen saßen rechtswidrig in Haft! (Auch jede andere vermeintlich „rechtmäßige“ Inhaftierung in Abschiebegefängnissen lehnen wir ab!).                    
  • Aushöhlung von Rechtstaatlichkeit: Durch den erschwerten Zugang für NGOs und den Abbau von Rechtsbeistand werden Grundrechte hinter 6 Meter hohen Mauern ausgehöhlt. 

Geflüchtete dürfen nicht als Sündenböcke für gesellschaftliche Probleme instrumentalisiert werden. Statt Steuergelder in Höhe von 330 Mio für Mauern und Repression zu verschwenden, sollte das JHQ-Gelände Zwecken dienen, die der gesamten Stadtbevölkerung zugutekommen!

Wir fordern den Stadtrat erneut auf: Bezieht Stellung, schützt Menschenrechte!

Ein Abschiebegefängnis ist das exakte Gegenteil eines Sicheren Hafens.

Kommt zur Kundgebung vor der Ratssitzung:

📍 Wo: Rheydter Markt, 41236 Mönchengladbach
🗓️ Wann: Mittwoch, 14.10.26 um 14 Uhr

❌ Kein Abschiebegefängnis in unserer Stadt!
🕊️ Bewegungsfreiheit ist ein Menschenrecht!
⚓️ Mönchengladbach bleibt Sicherer Hafen!

Es rufen auf:

  • SKM Mönchengladbach e.V.
  • Citykirche Mönchengladbach
  • Flüchtlingsrat Mönchengladbach
  • Bündnis für Menschenwürde und Arbeit
  • Bündnis Abschiebegefängnis verhindern

Druckt gerne Flyer und Plakate und verteilt den Aufruf in euren Kreisen!

Offenes Treffen gegen das Abschiebegefängnis am 13.10.2026

Du willst aktiv werden gegen das geplante Abschiebegefängnis in Mönchengladbach? Dann komm gerne dazu! Am Dienstag, den 13.10.2026 um 18 Uhr, laden wir herzlich zu unserem offenen Treffen im SKM Rheydt, Waisenhausstraße 22, 41236 Mönchengladbach ein.

Wir freuen uns, viele Menschen dort (wieder)zusehen. 

Es braucht uns alle, um dieses Abschiebegefängnis zu verhindern!

03. März 2026 in Köln: Für das Recht zu bleiben – Zwischen Wut, Verzweiflung & Unterstützung

Podiumsdiskussion, Posterausstellung, Infotische & Austausch

Gerne möchten wir auf eine Veranstaltung des Jugendclub Courage e.V., der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und Asyl in der Kirche NRW e.V. hinweisen, bei der unser Bündnis mit einem Infotisch dabei ist. Wir freuen uns, viele von euch dort zu sehen!

03.03.2026, 18:00 – 21:00 Uhr
Alte Feuerwache Köln, 
Melchiorstraße 3, 50670 Köln

Seit 2015 hat eine zunehmende Verschärfung der Abschiebepolitik und der innerdeutschen Gesetzeslage, weg von Teilhabe und hin zu Abschottung, stattgefunden. Teil staatlicher Antworten auf Migration und Flucht waren schon immer Migrationspolitiken, die auf Kontrolle und den Abbau von Rechten zielten. Dabei werden Abschiebungen und die Entrechtung von nicht-deutschen Staatsangehörigen mittlerweile fast parteiübergreifend als Allheilmittel für gesellschaftliche Herausforderungen propagiert, obwohl diese vermeintlichen «Lösungen» von Zivilgesellschaft, Forschung und der gesellschaftlichen Realität laufend widerlegt werden.

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150 Menschen bei Kundgebung: „Kein Abschiebegefängnis in Mönchengladbach und nirgendwo!“


Presseinformation vom 17.12.2025 (Bilder und Zitate weiter unten)

Gemeinsam mit dem Flüchtlingsrat Mönchengladbach, der Gladbacher Citykirche und dem Bündnis für Menschenwürde und Arbeit hat das Bündnis „Abschiebegefängnis verhindern – in Düsseldorf, Mönchengladbach und überall“ am heutigen Mittwochnachmittag, dem 17.12.2025, zur Kundgebung  vor dem Haus der Erholung aufgerufen.

Dort forderten  150 Menschen den Stadtrat auf, sich gegen das von der Landesregierung geplante Abschiebegefängnis auf dem JHQ-Gelände in Mönchengladbach-Rheindahlen zu positionieren.

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Neuigkeiten zum JHQ-Gelände werfen Fragen auf

Nur einen Tag nach unserem Infoabend in der Mönchengladbacher Citykirche wurden am 30.10.25 interessante Neuigkeiten zum alten JHQ-Militär-Gelände in Mönchengladbach öffentlich:

Der Kauf des JHQ-Geländes von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) – eine notwendige Bedingung für den Bau des Abschiebegefängnisses – ist vorerst nicht mehr möglich. Das Bundesverteidigungsministerium rief aufgrund einer „veränderten sicherheits- und geopolitischen Lage“ einen Verkaufsstopp für solche Flächen aus, die grundsätzlich von der Bundeswehr genutzt werden könnten1.

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Citykirche: 175 Menschen bei Veranstaltung zum geplanten Abschiebegefängnis in Mönchengladbach 

 Presseinformation vom 30.10.2025

 Das Bündnis „Abschiebegefängnis verhindern – in Düsseldorf, Mönchengladbach und überall“ informierte zusammen mit dem Flüchtlingsrat Mönchengladbach e.V., dem IPPNW MG-Viersen und dem Verein „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.“ in der Citykirche in Mönchengladbach. 

Der Andrang in der Citykirche in Mönchengladbach war so groß, dass rasch noch weitere Stühle für die mehr als 170 Interessierten aufgestellt werden mussten. Der Pfarrer und Leiter der Citykirche Christoph Simonsen wies in seiner Begrüßung auch auf ein Kunstwerk in der Kirche hin, das den Artikel 16 des Grundgesetzes vor seiner Abschaffung 1993 darstellt. Das Grundrecht auf Asyl war mit dem Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 als historische Errungenschaft implementiert worden. Der sogenannte Asylkompromiss 1993 hat es stark beschnitten und in einen Art. 16a GG überführt. 

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29.10.2025 Infoabend: Abschiebegefängnis in Mönchengladbach?

Die Pläne auf dem Gelände des ehemaligen JHQ Rheindahlen und ein Blick hinter die Mauern von Abschiebehaft.

29. Oktober 2025 ab 18 Uhr

📍in der Citykirche, Kirchplatz 14, 41061 Mönchengladbach

In Mönchengladbach soll laut Pressemeldungen von Anfang des Jahres ein Abschiebegefängnis gebaut werden. Auf dem ehemaligen Militärgelände JHQ in Rheindahlen soll eine Anstalt mit 140 Plätzen entstehen. Der Zweck des Freiheitsentzugs der dort Inhaftierten ist ausschließlich die Erleichterung einer Abschiebung der Betroffenen. Dafür wurden Ende letzten Jahres vom Land NRW kurzfristig 300 Millionen Euro bereitgestellt. Geld, das im sozialen Bereich, für Infrastruktur oder Bildung fehlt – auch in Mönchengladbach.

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Crowdfunding gestartet: Gemeinsam mit FragDenStaat klagen wir Informationen ein


Mit Unterstützung von FragDenStaat klagen wir derzeit nach dem Informationsfreiheitsgesetz auf die Herausgabe von Dokumenten zum Bau des Abschiebegefängnisses in NRW – und Du kannst dabei unterstützen!

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30. August: Gedenktag für die Toten in Abschiebehaft

(Content-Warnung: Suizid, Mord, Tod, Verletzungen)

Seit über 30 Jahren werden im Abschiebegefängnis in Büren (NRW) Menschen eingesperrt, nur um sie anschließend abschieben zu können. Nach oft überfallartigen Festnahmen sind die Inhaftieren der Willkür und auch der Gewalt des Personals ausgeliefert.

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