03. März 2026 in Köln: Für das Recht zu bleiben – Zwischen Wut, Verzweiflung & Unterstützung

Podiumsdiskussion, Posterausstellung, Infotische & Austausch

Gerne möchten wir auf eine Veranstaltung des Jugendclub Courage e.V., der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und Asyl in der Kirche NRW e.V. hinweisen, bei der unser Bündnis mit einem Infotisch dabei ist. Wir freuen uns, viele von euch dort zu sehen!

03.03.2026, 18:00 – 21:00 Uhr
Alte Feuerwache Köln, 
Melchiorstraße 3, 50670 Köln

Seit 2015 hat eine zunehmende Verschärfung der Abschiebepolitik und der innerdeutschen Gesetzeslage, weg von Teilhabe und hin zu Abschottung, stattgefunden. Teil staatlicher Antworten auf Migration und Flucht waren schon immer Migrationspolitiken, die auf Kontrolle und den Abbau von Rechten zielten. Dabei werden Abschiebungen und die Entrechtung von nicht-deutschen Staatsangehörigen mittlerweile fast parteiübergreifend als Allheilmittel für gesellschaftliche Herausforderungen propagiert, obwohl diese vermeintlichen «Lösungen» von Zivilgesellschaft, Forschung und der gesellschaftlichen Realität laufend widerlegt werden.

„03. März 2026 in Köln: Für das Recht zu bleiben – Zwischen Wut, Verzweiflung & Unterstützung“ weiterlesen

150 Menschen bei Kundgebung: „Kein Abschiebegefängnis in Mönchengladbach und nirgendwo!“


Presseinformation vom 17.12.2025 (Bilder und Zitate weiter unten)

Gemeinsam mit dem Flüchtlingsrat Mönchengladbach, der Gladbacher Citykirche und dem Bündnis für Menschenwürde und Arbeit hat das Bündnis „Abschiebegefängnis verhindern – in Düsseldorf, Mönchengladbach und überall“ am heutigen Mittwochnachmittag, dem 17.12.2025, zur Kundgebung  vor dem Haus der Erholung aufgerufen.

Dort forderten  150 Menschen den Stadtrat auf, sich gegen das von der Landesregierung geplante Abschiebegefängnis auf dem JHQ-Gelände in Mönchengladbach-Rheindahlen zu positionieren.

„150 Menschen bei Kundgebung: „Kein Abschiebegefängnis in Mönchengladbach und nirgendwo!““ weiterlesen

Neuigkeiten zum JHQ-Gelände werfen Fragen auf

Nur einen Tag nach unserem Infoabend in der Mönchengladbacher Citykirche wurden am 30.10.25 interessante Neuigkeiten zum alten JHQ-Militär-Gelände in Mönchengladbach öffentlich:

Der Kauf des JHQ-Geländes von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) – eine notwendige Bedingung für den Bau des Abschiebegefängnisses – ist vorerst nicht mehr möglich. Das Bundesverteidigungsministerium rief aufgrund einer „veränderten sicherheits- und geopolitischen Lage“ einen Verkaufsstopp für solche Flächen aus, die grundsätzlich von der Bundeswehr genutzt werden könnten1.

„Neuigkeiten zum JHQ-Gelände werfen Fragen auf“ weiterlesen

Citykirche: 175 Menschen bei Veranstaltung zum geplanten Abschiebegefängnis in Mönchengladbach 

 Presseinformation vom 30.10.2025

 Das Bündnis „Abschiebegefängnis verhindern – in Düsseldorf, Mönchengladbach und überall“ informierte zusammen mit dem Flüchtlingsrat Mönchengladbach e.V., dem IPPNW MG-Viersen und dem Verein „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.“ in der Citykirche in Mönchengladbach. 

Der Andrang in der Citykirche in Mönchengladbach war so groß, dass rasch noch weitere Stühle für die mehr als 170 Interessierten aufgestellt werden mussten. Der Pfarrer und Leiter der Citykirche Christoph Simonsen wies in seiner Begrüßung auch auf ein Kunstwerk in der Kirche hin, das den Artikel 16 des Grundgesetzes vor seiner Abschaffung 1993 darstellt. Das Grundrecht auf Asyl war mit dem Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 als historische Errungenschaft implementiert worden. Der sogenannte Asylkompromiss 1993 hat es stark beschnitten und in einen Art. 16a GG überführt. 

„Citykirche: 175 Menschen bei Veranstaltung zum geplanten Abschiebegefängnis in Mönchengladbach “ weiterlesen

29.10.2025 Infoabend: Abschiebegefängnis in Mönchengladbach?

Die Pläne auf dem Gelände des ehemaligen JHQ Rheindahlen und ein Blick hinter die Mauern von Abschiebehaft.

29. Oktober 2025 ab 18 Uhr

📍in der Citykirche, Kirchplatz 14, 41061 Mönchengladbach

In Mönchengladbach soll laut Pressemeldungen von Anfang des Jahres ein Abschiebegefängnis gebaut werden. Auf dem ehemaligen Militärgelände JHQ in Rheindahlen soll eine Anstalt mit 140 Plätzen entstehen. Der Zweck des Freiheitsentzugs der dort Inhaftierten ist ausschließlich die Erleichterung einer Abschiebung der Betroffenen. Dafür wurden Ende letzten Jahres vom Land NRW kurzfristig 300 Millionen Euro bereitgestellt. Geld, das im sozialen Bereich, für Infrastruktur oder Bildung fehlt – auch in Mönchengladbach.

„29.10.2025 Infoabend: Abschiebegefängnis in Mönchengladbach?“ weiterlesen

Crowdfunding gestartet: Gemeinsam mit FragDenStaat klagen wir Informationen ein


Mit Unterstützung von FragDenStaat klagen wir derzeit nach dem Informationsfreiheitsgesetz auf die Herausgabe von Dokumenten zum Bau des Abschiebegefängnisses in NRW – und Du kannst dabei unterstützen!

„Crowdfunding gestartet: Gemeinsam mit FragDenStaat klagen wir Informationen ein“ weiterlesen

30. August: Gedenktag für die Toten in Abschiebehaft

(Content-Warnung: Suizid, Mord, Tod, Verletzungen)

Seit über 30 Jahren werden im Abschiebegefängnis in Büren (NRW) Menschen eingesperrt, nur um sie anschließend abschieben zu können. Nach oft überfallartigen Festnahmen sind die Inhaftieren der Willkür und auch der Gewalt des Personals ausgeliefert.

„30. August: Gedenktag für die Toten in Abschiebehaft“ weiterlesen