Wann: Mittwoch, 17.12.2025 ab 14Uhr – vor Beginn der Stadtratssitzung
Wo: Vor dem Haus Erholung, Johann-Peter-Boelling-Platz, 41061 Mönchengladbach
„Kundgebung gegen das Abschiebegefängnis am 17.12.2025 ab 14Uhr“ weiterlesenAbschiebegefängnis verhindern – in Mönchengladbach und überall
Bleiberecht statt Abschiebung!
Wann: Mittwoch, 17.12.2025 ab 14Uhr – vor Beginn der Stadtratssitzung
Wo: Vor dem Haus Erholung, Johann-Peter-Boelling-Platz, 41061 Mönchengladbach
„Kundgebung gegen das Abschiebegefängnis am 17.12.2025 ab 14Uhr“ weiterlesenNur einen Tag nach unserem Infoabend in der Mönchengladbacher Citykirche wurden am 30.10.25 interessante Neuigkeiten zum alten JHQ-Militär-Gelände in Mönchengladbach öffentlich:
Der Kauf des JHQ-Geländes von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) – eine notwendige Bedingung für den Bau des Abschiebegefängnisses – ist vorerst nicht mehr möglich. Das Bundesverteidigungsministerium rief aufgrund einer „veränderten sicherheits- und geopolitischen Lage“ einen Verkaufsstopp für solche Flächen aus, die grundsätzlich von der Bundeswehr genutzt werden könnten1.
„Neuigkeiten zum JHQ-Gelände werfen Fragen auf“ weiterlesenPresseinformation vom 30.10.2025
Das Bündnis „Abschiebegefängnis verhindern – in Düsseldorf, Mönchengladbach und überall“ informierte zusammen mit dem Flüchtlingsrat Mönchengladbach e.V., dem IPPNW MG-Viersen und dem Verein „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.“ in der Citykirche in Mönchengladbach.
Der Andrang in der Citykirche in Mönchengladbach war so groß, dass rasch noch weitere Stühle für die mehr als 170 Interessierten aufgestellt werden mussten. Der Pfarrer und Leiter der Citykirche Christoph Simonsen wies in seiner Begrüßung auch auf ein Kunstwerk in der Kirche hin, das den Artikel 16 des Grundgesetzes vor seiner Abschaffung 1993 darstellt. Das Grundrecht auf Asyl war mit dem Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 als historische Errungenschaft implementiert worden. Der sogenannte Asylkompromiss 1993 hat es stark beschnitten und in einen Art. 16a GG überführt.
„Citykirche: 175 Menschen bei Veranstaltung zum geplanten Abschiebegefängnis in Mönchengladbach “ weiterlesenDie Pläne auf dem Gelände des ehemaligen JHQ Rheindahlen und ein Blick hinter die Mauern von Abschiebehaft.
29. Oktober 2025 ab 18 Uhr
📍in der Citykirche, Kirchplatz 14, 41061 Mönchengladbach
In Mönchengladbach soll laut Pressemeldungen von Anfang des Jahres ein Abschiebegefängnis gebaut werden. Auf dem ehemaligen Militärgelände JHQ in Rheindahlen soll eine Anstalt mit 140 Plätzen entstehen. Der Zweck des Freiheitsentzugs der dort Inhaftierten ist ausschließlich die Erleichterung einer Abschiebung der Betroffenen. Dafür wurden Ende letzten Jahres vom Land NRW kurzfristig 300 Millionen Euro bereitgestellt. Geld, das im sozialen Bereich, für Infrastruktur oder Bildung fehlt – auch in Mönchengladbach.
„29.10.2025 Infoabend: Abschiebegefängnis in Mönchengladbach?“ weiterlesen
Mit Unterstützung von FragDenStaat klagen wir derzeit nach dem Informationsfreiheitsgesetz auf die Herausgabe von Dokumenten zum Bau des Abschiebegefängnisses in NRW – und Du kannst dabei unterstützen!
(Content-Warnung: Suizid, Mord, Tod, Verletzungen)
Seit über 30 Jahren werden im Abschiebegefängnis in Büren (NRW) Menschen eingesperrt, nur um sie anschließend abschieben zu können. Nach oft überfallartigen Festnahmen sind die Inhaftieren der Willkür und auch der Gewalt des Personals ausgeliefert.
„30. August: Gedenktag für die Toten in Abschiebehaft“ weiterlesen