25. März 2026 – Filmvorführung HOTEL EUROPA

Bei der Filmvorführung „Hotel Europa“ werden wir mit einem Infotisch vor Ort sein. Die Filmvorführung findet im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus statt.

1993 bis 2005 gab es in Moers ein Abschiebegefängnis. Was aus den abgeschobenen Menschen wurde weiß niemand. In einer perfor­ma­tiven Instal­la­tion von Stimmen, Körpern, Bildern, Klängen und Geschichten hat der Intendant des Schloss­thea­ters Moers, Ulrich Greb, im Moerser Hafthaus einen Erin­ne­rungs- und Begeg­nungs­raum insz­e­niert, in dem die Grenzen Europas im doppelten Sinne in Frage stehen. Dieses unge­wöhn­liche Thea­ter­pro­jekt wurde von dem Film­re­gis­seur Ruzbeh Sadeghi der, im Iran geboren, selbst die Erfahrung von Flucht und Verfol­gung machen musste, verfilmt. Der Film entwi­ckelt sowohl einen doku­men­ta­ri­schen als auch einen essay­is­ti­schen Zugang zum Material der Insz­e­nie­rung.

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25.3. // 19 Uhr // BIS – Zentrum für offene Kulturarbeit

Eintritt frei – um Spenden wird gebeten

Düstere autoritäre Dystopie: Bund und Land für Co-Nutzung des JHQ-Geländes in Mönchengladbach

Presseinformation des Bündnisses vom 13.11.2025

Im Oktober hatte das Bundesverteidigungsministerium Interesse angemeldet, u.a. für das JHQ-Gelände in Mönchengladbach zu prüfen, ob dies wieder militärisch genutzt werden soll. Dort plant die schwarz-grüne NRW-Landesregierung ein Abschiebegefängnis. Ein Verkaufsstopp für das Gelände wurde verhängt. Gestern betonte NRW-Fluchtministerin Josefine Paul (Grüne) im „Integrationsausschuss“ des Landtags, dass dies dem Abschiebegefängnis nicht im Wege stehe. 

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